Bilder, die Geschichten erzählen: Fotografie in der Schule entdecken

Von
Marie-Theres Carl
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September 2023
|
| sponsored

(Quelle: Pixabay)

Stellt euch vor, ihr könntet mit einem einzigen Klick die Welt in einem Bild einfangen – die Lebendigkeit eines Lächelns, den Zauber eines Sonnenuntergangs oder die kleinen Details, die den Alltag so besonders machen. Die Welt der Fotografie öffnet ein Tor zu einer Welt voller Möglichkeiten, Kreativität und visueller Geschichten. So oder so ähnlich könnt ihr in eine Stunde zum Thema Fotografie einsteigen. In diesem Artikel erzählen wir euch, warum sich das Thema für den Unterricht anbietet und wie ihr es in eure Stunde einbinden könnt.

Warum ausgerechnet Fotografie?

Die Welt der Fotografie ist in der heutigen Zeit allgegenwärtig und spielt eine wichtige Rolle in der visuellen Kommunikation. Die Integration von Kamera und Fotografie in den Schulunterricht bietet Schüler:innen nicht nur die Möglichkeit, ihre kreativen Fähigkeiten zu entwickeln, sondern fördert auch ihre visuelle Wahrnehmung und kritische Denkfähigkeiten. Nachdem wir euch neulich die besten Kameras vorgestellt haben, sind hier ein paar weitere Gründe für Fotografie in der Schule:

1. Ein Tor zur Kreativität und Bildung

Die Integration von Fotografie in den Schulkontext öffnet Tür und Tor zu einem facettenreichen Lernumfeld. Sie ermöglicht es Schüler:innen nicht nur, ihre kreativen Talente zu entfalten, sondern auch ihre analytischen Fähigkeiten zu schärfen. Im Kunstunterricht und interdisziplinären Projekten können sie nicht nur die technischen Aspekte der Fotografie erkunden, sondern auch ihre eigene künstlerische Stimme entwickeln. Die Kamera wird zum Werkzeug der Selbstentdeckung, während die Klasse lernt, die Welt nicht nur durch einen Instagram-Filter zu betrachten.

2. Klassenfahrten und Exkursionen: Die Magie der festgehaltenen Augenblicke

Gemeinsame Klassenfahrten und Exkursionen gehen oft mit unvergesslichen Momenten einher. Die Fotografie erfasst diese Erlebnisse und bewahrt sie für die Ewigkeit. Durch den Blick, durch den Sucher oder die Handykamera werden nicht nur Bilder gemacht, sondern auch Geschichten erzählt. Die Fotos von historischen Stätten, exotischen Landschaften und gemeinsamen Abenteuern werden zu wertvollen Erinnerungen, die noch Jahre später an diese besonderen Momente erinnern lassen.

3. Alltagsfotografie: Die Schönheit des Gewöhnlichen

Die Fotografie ist nicht nur für außergewöhnliche Ereignisse reserviert – sie erfasst auch die Schönheit des Alltäglichen. Ein Blick durch die Linse offenbart die Poesie von Sonnenaufgängen, die Magie von Familienfesten und den Genuss kulinarischer Entdeckungen. Fotografie gibt jedem:r die Macht, flüchtige Augenblicke einzufangen und sie in Erinnerungen von bleibender Bedeutung zu verwandeln.

4. Smartphones als unsere täglichen Begleiter: Jederzeit und überall

Die Ära der Smartphones hat Fotografie in unseren Alltag integriert wie nie zuvor. Unsere Handys werden zu universellen Kameras, die stets griffbereit sind. So können wir spontan Momente einfangen, die uns bewegen, und sie umgehend mit Freunden und Familie teilen. Durch Apps und soziale Medien wird Fotografie zu einer Sprache der Kommunikation und des Austauschs, die uns global miteinander verbindet.

5. Last but not least: Persönlicher Ausdruck und Reflexion

Die Fotografie ist nicht nur ein Mittel der Dokumentation, sondern auch ein Mittel der Selbstexpression. Die Wahl von Motiven, Farben und Stilen kann unsere individuelle Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Fotografie wird zu einem Weg, unsere Gedanken, Emotionen und unseren persönlichen Blickwinkel auszudrücken. Die Reflexion über die eigenen Bilder kann uns helfen, unsere Wahrnehmung zu vertiefen und uns selbst besser zu verstehen. 

Wenn euch das immer noch nicht überzeugt hat, dann kann es vielleicht dieses Konzept zur Gestaltung einer Unterrichtsstunde zum Thema Fotografie – ihr könnt es gerne an eure Bedürfnisse und Ideen anpassen:

Ziel: In dieser Unterrichtsstunde geht es darum, den Schüler:innen grundlegende Kenntnisse über Fotografie zu vermitteln und ihre kreative Ader durch praktische Übungen zu fördern.

Zeit: 45 bis 90 Minuten, je nach gewünschter Tiefe / verfügbarer Zeit

Materialien:

Ablauf:

1. Einführung (5-10 Minuten):

2. Grundlagen der Fotografie (15-20 Minuten):

(Quelle: Pixabay)

3. Bedeutung der Komposition (5-10 Minuten):

4. Praktische Übung – Fotografie im Klassenzimmer/Schulgebäude (15-25 Minuten):

Bei gutem Wetter kann die Übung natürlich auch auf den Schulhof ausgeweitet werden. Wenn ihr euch für die 45-minütige Variante entscheidet, geht es bei Schritt 7 weiter. 

5. Gruppenbesprechung und Feedback (10 Minuten):

(Quelle: Pixabay)

6. Ausblick auf fortgeschrittene Konzepte (10-15 Minuten):

(Quelle: Pixabay)

7. Abschluss (maximal 5 Minuten):

Auch wichtig zu beachten: Fotografieren in der Schule und Veröffentlichungen auf der Schulhomepage - Hinweise zum Datenschutz 

Hier findet ihr weitere Inspiration für Fotografie in der Schule:

Mit jedem Klick auf den Auslöser öffnet sich eine neue Tür zu unendlichen kreativen Möglichkeiten. Die Fotografie ist mehr als nur ein Bild – sie ist eine Sprache, die Geschichten erzählt, Emotionen einfängt und die Welt in einem neuen Licht zeigt. Wir hoffen, dass wir euch für eine Stunde zum Thema Fotografie begeistern konnten. Was haltet ihr von unserem Stundenkonzept?

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