Dual-Monitor Setup für Lehrkräfte: So holt ihr das Beste aus eurem Arbeitsplatz

Von
Clara Picha
|
11
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December 2023
|
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Studien zeigen, dass die Arbeit mit mehreren Monitoren bis zu 42 Prozent produktiver ist, als mit einem. (Quelle: Canva)

Als Albert Einstein sagte: “Man muss sich die Dinge so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher”, hat er bestimmt nicht an die überlasteten Lehrkräfte des 21. Jahrhunderts gedacht, die trotz des Lehrkräftemangels und der schleppenden Digitalisierung versuchen, Kinder und Jugendliche bestmöglich auf ihre Zukunft vorzubereiten. Dennoch passt das Zitat gut, denn als Lehrer:in ist man ständig auf der Suche nach Hilfestellungen, die den Arbeitsalltag erleichtern – allerdings ohne die Arbeitsqualität negativ zu beeinflussen. Zeitmanagement und ein adäquater Arbeitsplatz sind dabei das A und O. Da Lehrkräfte für Unterrichtsvorbereitungen, Organisatorisches und Co. täglich viel Zeit am Rechner verbringen, zeigen wir euch in diesem Artikel, wie ihr euch mit einem Dual-Monitor Setup die Arbeit im Homeoffice erleichtern könnt. 

Weniger ist nicht immer mehr: Wieso zwei Bildschirme besser sind als einer 

Die einfachsten Argumente für die Arbeit mit mehreren Monitoren kommen aus der Wissenschaft. Das Fraunhoferinstitut für Arbeitswirtschaft und Organisation fand bereits 2009 in einer Labor-Studie heraus, dass bei der Arbeit mit mehreren Monitoren die Produktivität um bis zu 35 Prozent gegenüber der Arbeit mit einem Monitor gesteigert wird. Diese Ergebnisse wurden 2017 von einer Studie aus den USA bestätigt, die bei der Arbeit mit mehreren Bildschirmen eine Produktivitätssteigerung von bis zu 42 Prozent feststellte. Dieser Erfolg liegt darin, dass wir bei der Arbeit am PC meist nicht nur ein Dokument, ein Programm oder eine Webseite gleichzeitig benötigen. Das ständige Suchen und hin und her Klicken an einem einfachen Monitor kostet nicht nur Zeit und Konzentration, sondern führt auch zu Frust. 

Diese Probleme kommen bei der Arbeit mit mehreren Monitoren gar nicht erst auf, da man seinen Arbeitsplatz maximal übersichtlich gestalten kann, sodass alle relevanten Fenster stets sichtbar und sofort zur Hand sind. Mit mehreren Monitoren behält man auch einen besseren Überblick über alle geöffneten Fenster, da man sie nicht doppelt und dreifach übereinander stapeln muss, sondern geordnet nebeneinander platzieren kann. Natürlich können auch an einem einzelnen Bildschirm mehrere Fenster gleichzeitig geöffnet werden, allerdings liegt der Vorteil von einem Multi-Monitor Setup in der erweiterten Bildschirmfläche, sodass Schrift und Bilder größer dargestellt werden. Dadurch wird die Arbeit leichter und effizienter. 

Technik und Ergonomie: Tipps für die Nutzung eines Dual-Monitor Setups 

Es gibt einiges, was ihr bezüglich technischer Ausstattung und Ergonomie beim Einrichten von mehreren Monitoren beachten solltet. Diese Tipps richten sich vor allem an Nutzer:innen von zwei Bildschirmen, doch viele können auch auf die Nutzung von drei Bildschirmen übertragen werden.  

Bevor ihr euch zwei Bildschirme einrichtet, evaluiert euren Arbeitsstil und überlegt euch, ob ihr lieber mit einen Hauptbildschirm arbeitet, den ihr intensiver nutzt, und einem Nebenmonitor, an dem ihr sekundäre Aufgaben wie Recherchen ausübt, oder ob ihr eine gleichmäßige Nutzung beider Bildschirme bevorzugt. Entscheidet ihr euch für letztere Variante, sollten die Innenkanten der beiden Monitore genau mittig vor euch liegen. Wenn ihr aber mit den beiden Bildschirmen unterschiedlich viel arbeiten wollt, richtet ihr den Hauptbildschirm – das ist der, an dem ihr schreibt oder Dokumente ausfüllt – genau mittig vor euch aus. Positioniert auch eure Maus so, als hättet ihr nur einen einzelnen Bildschirm. Der Nebenmonitor wird dann wieder in einem etwa 15 Grad Winkel daneben aufgestellt. 

Um herauszufinden, auf welcher Seite der Nebenmonitor platziert werden sollte, identifiziert ihr euer dominantes Auge. Dazu stellt ihr eure Zeigefinger und Daumen in eine Rautenform und wählt ein Objekt aus, das etwa 6 Meter von euch entfernt ist. Dann haltet ihr eure Hände so vor euer Gesicht, dass das ausgewählte Objekt genau mittig in der Raute zu sehen ist. Schließt nacheinander jeweils das rechte und dann das linke Auge. Das offene Auge, bei dem das Objekt mittig in der Raute bleibt, ist euer dominantes Auge. Auf dieser Seite solltet ihr euren Nebenmonitor platzieren. 

So kann ein Dual-Monitor Setup im Lehralltag helfen

Wir hoffen, unsere Übersicht  hat euch bei der Einrichtung eurer Bildschirme geholfen und wir konnten euch einige nützliche Tipps für die Nutzung als Lehrkraft an die Hand geben. Habt ihr schon Erfahrungen in der Arbeit mit mehreren Monitoren und wann ist ein Dual-Monitor Setup für euch am nützlichsten? Schreibt es uns in die Kommentare!

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