Tag der Bildung – Forsa Umfrage zeigt, woran gearbeitet werden muss

Gepostet von
Katja Kraffzik
|
8
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December 2022
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Tag der Bildung – Forsa Umfrage zeigt, woran gearbeitet werden muss

Berlin. Heute ist Tag der Bildung. Aktuelle Umfragewerte des Forsa Meinungsforschungsinstituts und die Arbeit der Initiative Tag der Bildung werden heute im Rampenlicht stehen. Seit 2015 richtet sich der Aktionstag in Deutschland jährlich an die wesentlichen Akteure aus Politik, Verbänden, Gewerkschaften, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien. 

Die Initiative Tag der Bildung (Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, SOS Kinderdörfer weltweit, Stifterverband) setzt sich für die Sichtbarkeit des Themas in der Öffentlichkeit ein. Ziel ist es, Bildung positiv zu besetzen, es sollen Aufmerksamkeit und politische Impulse geschaffen werden sowie das Zusammenkommen verschiedener Bildungsakteure ermöglichen, um zum Mitmachen und nachhaltiger Veränderung anzuregen. Die Aktionslinie läuft über das gesamte Jahr und findet ihren Höhepunkt als Aktionstag am 8. Dezember. In diesem Jahr lautet das Motto: „Gute Bildung in schwierigen Zeiten“. Auf der zentralen Fachveranstaltung wird die Frage diskutiert: “Wie sehen gute Bildungsorte in Krisenzeiten – innerhalb und außerhalb von Kita und Schule, in Deutschland wie international – aus?” Der Fokus wird vor allem auch darauf gelegt, was bereits geleistet wurde und wie man die Lernenden mit einbeziehen kann.

Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa fühlen sich etwas mehr als die Hälfte der Schüler:innen, Auszubildenden und Studierenden eher weniger (42 Prozent) oder gar nicht (11 Prozent), in dieser belastenden Zeit von ihrem Bildungsinstitut, unterstützt. Ein Ergebnis ist auch, dass die große Mehrheit der Befragten sich Mitspracherecht und Beteiligung wünschen und für einen guten Bildungserfolg als sehr wichtig einstufen.

Von den mehr als Tausend Befragten im Alter von 14-21 Jahren glauben etwa zwei Drittel nicht, dass alle Kinder in Deutschland im Großen und Ganzen unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft die gleichen Chancen auf eine gute Bildung haben. Seit sieben Jahren wird die Frage nach der Chancengleichheit jährlich gestellt. Die Wahrnehmung dessen liegt damit auf dem geringsten Stand seit 2015. 

Wie die Umfrage und die aktuelle Notlage an den Schulen zeigen, ist es gut, dass wir sogar zwei Tage der Bildung haben. Auch die Unesco hat im Jahr 2018 ein internationales Datum, den 24. Januar festgelegt. “Es ist an der Zeit, unser kollektives Engagement für Bildung neu zu entfachen.", so der UN-Generalsekretär Antonio Guterres in seiner Botschaft für das Jahr 2022. Das gemeinsame Handeln wird dringender denn je benötigt. So hoffen auch wir, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit bei Lehrer-News einen kleinen Teil zur nachhaltigen Verbesserung des Bildungssystems beizutragen. 

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